Datentechnik vernetzt die Wiener Erzdiözese: Hochverfügbarkeit zu Bestpreisen.

Die Erzdiözese Wien ist mit über 1,3 Millionen Katholikinnen und Katholiken die zahlenmäßig größte Diözese Österreichs. Für die Vernetzung der Zentrale im Erzbischöflichen Palais und der Außenstellen lieferte die Datentechnik die Infrastruktur auf Basis von Nortel SMLT Technologie.

Die Erzdiözese Wien ist geistiges und administratives Zentrum für 660 Pfarren, Beratungs- und Seelsorgestellen, Bildungseinrichtungen und viele andere Einrichtungen im Diözesangebiet.

Das Referat für Datenverarbeitung zeichnet unter anderem für die Vernetzung des Erzbischöflichen Palais und die Außenstellen in Wien und Niederösterreich, wie das Schulamt, die Katholische Hochschulgemeinde und die Kirchenbeitragsstellen verantwortlich. Rund 500 Arbeitsplätze, davon 150 Thinclients, sind in das
Netzwerk eingebunden.

Das Wartungsende des vorhandenen Netzwerkes war im Jahr 2008 Anlass für eine komplette Neuausschreibung. Das neue LAN-Konzept sollte bereits für die mittelfristig geplante Umstellung auf VoIP ausgelegt sein. Damit war die Anforderung nach Hochverfügbarkeit und einem redundanten Vernetzungskonzept gegeben, wobei dem kostenbewussten Einsatz von Kirchenbeitragsmitteln bei allen Entscheidungen hohe Priorität eingeräumt werden musste.

Hochverfügbarkeit dank SMLT Technologie

Den Zuschlag erhielt die Datentechnik, die mit einem innovativen Konzept des Netzwerk-Keyplayers Nortel und dem Bestpreis punkten konnte. CIO Ing. Johann Heer überzeugten das technische Konzept auf Basis von SMLT (Split Multi Link Trunking), ein von Nortel entwickeltes Redundanzverfahren, bei dem die Netzkomponenten im Fehlerfall in Millisekunden auf einen Ersatzweg umschalten sowie die hohe Expertise der Datentechnik in Netzwerkbereich.

Die Konfiguration wurde im hauseiqenen Testlabor der Datentechnik aufgebaut um eine möglichst rasche Installation vor Ort zu gewährleisten. Auch die Mitarbeiter der Erzdiözese konnten dadurch bereits im Vorfeld geschult werden.

Auf Security und Verfügbarkeit wird bei der Erzdiözese größter Wert gelegt, denn der Teufel schläft selbst in diesem Umfeld nicht: der Serverraum in dem auch die Nortel Core Switches untergebracht sind, ist im wahrsten Sinn des Wortes bombensicher. In den Katakomben aus der Zeit der Türkenbelagerung befindet sich heute neben Matrikenbüchern aus Maria-Theresianischer Zeit die Hightech-Zentrale.

Im Backbone - für die LWL-Verbindungen zu den Gebäuden und zur Anbindung der zentralen Server - kommen redundant ausgelegte Nortel Ethernet Routing Switches 5530 und 5510 zum Einsatz. Um die erforderlichen Ports für die LWL-Verbindungen und die Gigabit Kupfer Ports für die Server zur Verfügung zu stellen, wurden zwei Stacks mit Je 2 x ERS5530 und 2 x ERS5510 48Port konfiguriert. Die Durchsatzrate hat sich durch die Umstellung nahezu verdoppelt.

Voice over IP ready

Eine der vorrangigen Aufgaben der Erzdiözese Wien ist es, Kommunikationszentrale innerhalb der kirchlichen Organisation, aber auch nach außen und für die über 1,3 Millionen Katholikinnen und Katholiken in ihrer Zuständigkeit zu sein. Um die Vorteile von Voice over IP, wie die kostengünstige Anbindung der Außenstellen zukünftig nutzen zu können, wurden die Stockwerksverteiler einheitlich mit Nortel ERS 4550PWR Switches ausgestat¬tet. Dieser Switch bietet 48 x 10/100/1000 mit PoE um Telefone oder WLAN Access Points mit Strom über das Ethernetkabel zu versorgen, In den 21 Verteilern kommen Insgesamt 36 Switches gestackt zur Anwendung. Damit werden auch die Büros der Österreichischen Bischofskonferenz mitversorgt.

Zusätzlich wurde eine WLAN Konfiguration, bestehend aus einem WLAN Switch Nortel2360 und 4 Access-Points bereitgestellt.
 
Nortel und Datentechnik – eine optimale Kombination
Wolfgang Pelz, Leiter der internen IT-Betreuung sieht die Entscheidung für Nortel und die Zusammenarbeit mit Datentechnik als vollen Erfolg: „Seit der Umstellung hatten wir Null Ausfallzeiten. Im Problemfall greift unser redundantes System und defekte Komponenten können getauscht werden, ohne dass es den laufenden Betrieb beeinträchtigt.

Seitens Datentechnik erhalten wir den optimalen Support. Alle zugesagten Reaktionszeiten für Tauschvorgänge nach Reparaturen, Bereitstellung von Ersatzgeräten und vor Ort-Einsätze wurden immer eingehalten. Uns hat vor allem das persönliche große Engagement unsere Gesprächspartner begeistert.“

Beitrag vom 08.Januar 2010

 

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